Tambourcorps Küntrop e.V.
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Chronik des Tambourcorps Küntrop -1971 - 1996

Bild: Friedhelm Griesenbruch

 

1981 übernahm Friedhelm Griesenbruch die musikalische Leitung des Corps. Unter seiner Führung erhöhte sich die Zahl der aktiven Musiker auf 30 Personen. Erstmals traten dem Verein junge Damen bei. Sie sind heute aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken und verstärken das Corps in erheblichem Maße.

Zu den herausragenden Ereignissen dieser Zeit zählen drei Wunsch­konzerte, die in Zusammenarbeit mit dem Neuenrader Musikverein in der jeweils aus­verkauften Schützenhalle der St. Sebastian-Schützenbruderschaft in Küntrop veranstal­tet wurden.

Zum Vereinsvorsitzenden wurde 1988 Bernhard Sandt gewählt. Er führte das Tambourcorps mit einer gehörigen Portion Einfühlungsvermögen und Geschick in das Jubiläumsjahr 1996.

 

Bild: Heinrich Severin

Die Tambouren werden jetzt von Jörg Rüssmarm und Thorsten Verse angelernt. Der Flötenneulinge nimmt sich jetzt Andreas Kandzior, Markus und Thomas Berghoff sowie Nicole Sandt an.

Mit Rat und Tat werden sie immer noch von dem 84-jährigen Vollblutmusiker Heinrich Severin unterstützt.

 

1991 feierte der Verein sein 70-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlaß hatte sich die Küntroper Bevölkerung in großer Anzahl in der Küntroper Halle eingefunden. Acht Musikvereine aus der näheren Umgebung gratulierten mit einem Ständchen. Ebenso nahmen Abordnungen der benachbarten Schützenvereine an dieser Geburtstagsfeier teil. Der Kreisvorsitzende des Volksmusiker­bundes Herr Hermann Herdes zeichnete einige Mitglieder mit der Musikerehrennadel des Volksmusiker Landesverbandes NW für langjährige Mitgliedschaft aus.

Bis zum anderen Morgen wurde zu den Klängen des Musik­vereins Affeln das Tanzbein geschwungen. Im gleichen Jahr wurde das Corps im Vereins­register des Amtsgerichts Altena eingetragen.

Bild: Kutschfahrt durch die heimischen Wälder

Bei den Proben, die an jedem Dienstag einer Woche unter der Leitung des Tambourmajors durchgeführt werden, wird das Zusammenspiel der Instrumente geübt. Darüber hinaus können noch Sonderproben angesetzt werden, wenn außergewöhnliche Ereignisse oder Auftritte ins Haus stehen.

Doch selbst bei soviel Probenarbeit kommt das Vereinsleben nicht zu kurz. So lassen sich die Verantwortlichen immer wieder neue Aktivitäten einfallen, die über den eigentlichen Zweck des Tambourcorps - nämlich Spielmannsmusik zu machen - hinausgeht und das Zusammen-gehörigkeitsgefühl fördert.

Bild: Grillabend in Ratajczak´s Scheune

So werden ein-, oder zweitägige Fahrten in die nähere oder weitere Heimat unternommen. Darüber hinaus werden gemütliche Abende veranstaltet.

Tradition ist schon der jährliche Grillabend geworden, bei dem sich die Mitglieder am Vortag des Neuenrader Schützenfestes in Ratajczak´s Scheune treffen um sich zünftig auf die drei folgenden Tage einzustimmen. Erwähnenswert ist aber auch eine Freizeitaktivität aus dem Jahr 1994. Die Vereinsmitglieder traten mit ihrem gesamten Anhang eine Exkursion durch die heimischen Wälder an. Aber nicht per Pedes wie man glauben könnte, sondern mit drei Kutschen. Endziel war wieder einmal Ratajczaks' Scheune, wo ein Spanferkel am Spieß auf die Reisenden wartete.

Auf dem 75-jährigen Jubelschützenfest 1995 in Küntrop äußerten die Damen des Vereins den Wunsch, auch einmal auf einen Königs vogel zu schießen, da ihnen auf dem Schützenfest dieses verwehrt ist. Kurzerhand wurde „Auf der Wohert" auf dem der Schmöleschen Anwesen eine Vogelstange errichtet. So hatten die weiblichen Mitglieder auch die Möglichkeit, auf das verkleinerte Abbild des Küntroper Königsadlers zu schießen. Auch dieser Abend konnte als sehr gelungen in den Analen des Vereins verzeichnet werden.

Bereits dreimal stellte in vergangener Zeit das Tambourcorps in Küntrop den Schützenkönig. Im Jahr 1961 holte der Trommler Heinrich Brockhagen den Vogel von der Stange. Der jetzige Tambourmajor Friedhelm Griesenbruch errang 1983 die Königswürde und dem Flötisten Walter Rath gelang es 1986 den Vogel abzuschießen.

Das Jubiläumsjahr 1996 wird mit besonderen Aktivitäten begangen. Der eigentliche Jubiläumsfestakt findet am 12. und 13. Oktober statt. Aber als außergewöhnliches Ereignis kann ein Konzert des Luftwaffen-Musikcorps 3 aus Münster angesehen werden. Diese Veranstaltung findet am 15. März 1996 in der Küntroper Schützenhalle statt. Die Musiker der Bundeswehr konnten für dieses Wohltätigkeitskonzert zugunsten der in Neuenrade bekannten "Holger- Hitzblech-Stiftung" gewonnen werden.

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